Das Karate Dojo Kazoku Königsdorf e.V.

ist am 29. November 2009 in Frechen gegründet worden. Das Wort "Kazoku" im Vereinsnamen bedeutet "Familie" und spiegelt den starken Zusammenhalt, das gegenseitige Vertrauen und die familiäre Atmosphäre des Vereins wider.

Die Gründungsmitglieder waren: Heike Briefs, Marcel Frank, Julia H., Michael Klein, Markus Pliquett, Sandra und Kurt Rhode.

Am Abend des 7. Mai 2010 war es dann nach langer Vorbereitung endlich soweit: Das erste Training fand in der Halle der Edith-Stein-Schule in Frechen statt. Rund 20 aktive Karatekas sowie einige interessierte Zuschauer fanden sich zu diesem Eröffnungstraining ein, dass von Dojoleiter Kurt Rhode geleitet wurde. 

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 Die Teilnehmer am Eröffnungstraining vom 7. Mai 2010

 

Seit diesem Eröffnungstraining ist der Verein kontinuierlich gewachsen. Grund hierfür sind unter anderem die gut besuchten Anfängerkurse, die jährlich stattfinden.

Sportliche Ausrichtung 

Die Zielgruppen des Vereins sind zunächst erwachsene Anfänger und Fortgeschrittene ab 16 Jahren. Jugendgruppen sind für die Zukunft geplant. Das Training ist so aufgebaut, dass auch Menschen, die länger keinen Sport getrieben oder einige Zeit ausgesetzt haben, einen Einstieg in das Karate finden können. Wir möchten nicht nur Sport für die jungen, sondern auch ein Angebot für Menschen im mittleren Lebensalter bereithalten, die einmal neue sportliche Wege für sich  gehen wollen. 

JUKUREN = Die Erfahrenen

Karate-Do steht in der Tradition der Do-orientierten, also Weg-orientierten Kampfkünste. Es ist eine Sportart, die ein Leben lang betrieben werden kann. Neueste Studien beweisen, dass Karate auch für die Altersklasse + 50 ein echter Gewinn sein kann. Durch die anspruchsvollen Bewegungen werden sowohl kognitiv als auch koordinativ deutliche Verbesserungen erzielt und das allgemeine Wohlbefinden nachweislich gestärkt. (Text: KDNW e.V.)

Auch im Kazoku e.V. wird Jukuren-Karate großgeschrieben. Nachdem Kurt eine Fortbildung für diesen Bereich absolviert hat, wurde uns von Seiten des KDNW (Karate Dachverband NRW) bescheinigt, dass der Kazoku e.V. Gruppen für Jukuren und speziell ausgebildete Trainer hat, sodass wir als Verein für diesen Bereich gelistet sind.

Mehr über das JUKUREN-Projekt von KDNW und Landessportbund findet Ihr hier.

Der Verein ist Mitglied im Deutschen Karate Verband e.V. und betreibt ausschließlich die Stilrichtung „Shotokan". Es werden alle 3 Bereiche des Karate trainiert: Kihon, Kata und Kumite. Das Erlernen und Umsetzen (Bunkai) der Shotokan-Katas ist uns jedoch ein besonderes Anliegen. Weitere Informationen zu „Karate" findet ihr – hier 

(Foto: Kazoku e.V.)

Prüfungen

Prüfungen bis zum 1. Kyu können auf Lehrgängen oder auch im Verein abgelegt werden. Dan-Prüfungen nur bei ausgewiesenen Lehrgängen und bei Voranmeldung über den DKV. Die Inhalte der jeweiligen Prüfungen sind in der Prüfungsordnung genau geregelt.


Pruefungsordnung-Shotokan.pdf

Neben den festgelegten technischen Kriterien sollten jedoch noch weitere Anforderungen zur Ablegung einer nächst höheren Graduierung erfüllt sein. Für den Kazoku e.V. bedeutet dies:

1. die Wartezeit nach der letzten Kyu-Prüfung vom mindestens 3 Monaten muss eingehalten werden
2. der Karateka hat einen DKV-Ausweis und eine gültige Jahresmarke
3. der Prüfling sollte sich mindestens 2-3 Monate intensiv auf die Prüfung vorbereiten und regelmäßig 2x/Woche am Training teilnehmen.
4. Bitte vor jeder Prüfung unbedingt mit dem Trainer/der Trainerin Rücksprache nehmen

Diese Rücksprache mit dem Trainer/der Trainerin ist uns sehr wichtig. Nur so können wir mit dem gesamten Trainerteam eine zielgerichtete Vorbereitung auf die Prüfung gewährleisten und eventuellen Mißverständnissen vorbeugen.